Kammer und Kreishandwerkerschaften geben Startschuss für Imagekampagne - Werbung mit nachhaltiger Wirkung
Pressemitteilung IPR 003 - 14. Januar 2010
Aachen. Mit einer bundesweiten Kampagne will das Handwerk in den kommenden fünf Jahren sein Image "polieren". Auch die 15.600 Betriebe im Kammerbezirk Aachen profitieren von der Werbeoffensive, die ihr Ansehen in der Bevölkerung heben wird.
Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben die Handwerkskammer für die Region Aachen und die Kreishandwerkerschaften Aachen, Heinsberg und Rureifel den Startschuss zu der Imagekampagne, die junge Leute für einen Berufsstart im Handwerk begeistern soll. Den Auftakt macht am Samstagabend um 20.14 Uhr die Ausstrahlung eines Werbespots in allen Privatsendern. Er zeigt den Zuschauern, wie ein Leben ohne Handwerk aussehen würde, und versetzt sie zurück in die Steinzeit.
Mit 967.000 Betrieben, 4,8 Millionen Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 500 Milliarden Euro ist das Handwerk die tragende Säule des Mittelstands, erläuterte Kammerpräsident Dieter Philipp. Es bildet 450.000 Jugendliche im modernen Berufen aus und gibt ihnen damit gute Zukunftsperspektiven.
Trotz dieser Leistungen steht die Wirtschaftsgruppe nicht bei allen Bürgern hoch im Kurs, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben hat. Vor allem junge Leute zwischen 14 und 18 Jahren unterschätzen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert des Handwerks und seine Funktion als Motor für Innovationen.
Die Imagekampagne, die auf einen Beschluss des Deutschen Handwerkskammertags (DHKT) zurückgeht, wird dieses Bild gründlich wandeln, davon ist Philipp überzeugt. Der beauftragten Agentur Scholz & Friends sei es gelungen, eine Werbeoffensive mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln. "Ihr Leitgedanke bringt unsere Vorstellungen auf den Punkt: Das Handwerk - Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." Diese alles verbindende Grundaussage thematisiere die Charakteristika der Wirtschaftsgruppe: seine Größe, seine Innovationskraft, seine Vielfalt und seine Lebensnähe.
Rund 1.500 Mal wird der 60-Sekunden-Werbespot 2010 auf den privaten und öffentlich-rechtlichen Kanälen gesendet, erläuterte Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Kammer. Eine etwas längere Version zeigen 630 Kinos in 465 Städten, darunter in Aachen, Alsdorf, Düren, Erkelenz, Euskirchen, Heinsberg und Hückelhoven. Zudem flimmert er bei den Alemannia-Heimspielen über die Großbildschirme des neuen Tivoli und informiert die Fußballfans über die Bedeutung des Handwerks.
Flankiert wird der Fernseh- und Kinospot durch 12.000 Großplakate in 380 Städten - auch im Kammerbezirk Aachen. Zudem erscheint in überregionalen Tageszeitungen eine Anzeigenserie mit wechselnden Motiven, die allein schon mehr als 50 Prozent der Bevölkerung erreicht.
In die bundesweite Kampagne wird die Kammer ihre Veranstaltungen einbinden, so Barkey, und gleichzeitig jede Gelegenheit nutzen, um Jugendliche über eine Karriere mit Lehre zu informieren. Auch die Kreishandwerkerschaften beteiligen sich an der Werbeoffensive und planen eigene Aktionen in enger Zusammenarbeit mit den Fachinnungen.
Entscheidend für die Durchschlagskraft ist die Beteiligung der Betriebe. Deswegen erhalten die Mitgliedsunternehmen der Kammer im Februar ihr Starterpaket. Ein Bündel von Werbemitteln ist darin enthalten: Plakate für die Ladenlokale und Aufkleber für die Firmenwagen.
"Mit dieser Erstausstattung können sich die Betriebe einklinken in die Kampagne und selber Flagge zeigen für die Wirtschaftmacht. Von nebenan", betont der Kammer-Hauptgeschäftsführer. Gleichzeitig hätten sie die Möglichkeiten, weiteres Material aus einem vielfältigen Baukasten zu ordern. Kein Wunsch bleibe da offen.
Info: Weitere Informationen zur Imagekampagne und zum zentralen Werbespot finden Sie auf der Internetseite www.handwerk.de in der Rubrik "Presse".




