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Wandergesellen

Die französische Wandergesellenvereinigung »Compagnons du Devoir« bietet jungen Handwerkerinnen und Handwerkern berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Frankreich.

Ausbildung in Frankreich
Jungen Berufseinsteigern wird eine Ausbildung in einem anerkannten, traditionellen Handwerksberuf in Frankreich angeboten.

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnehmen können junge Erwachsene zwischen 16 und 19 Jahren, die eine Ausbildung in einem der von den Compagnons angebotenen Berufe absolvieren möchten. Weitere Voraussetzung sind gute Französischkenntnisse.

Ansprechpartnerin für interessierte Betriebe, Lehrlinge, Gesellen und Ausbilder:

Handwerkskammer Aachen
Christine Stommel M.A.
Tel.: +49 241 471-162
E-Mail: christine.stommel@hwk-aachen.de

Infos im Internet

www.compagnons-du-devoir.com
www.tippelei.de

Programminhalte
Vor Beginn der Ausbildung nehmen die Interessenten an einem Intensivsprachkurs teil. Während der zwei- bis dreijährigen Ausbildung übernehmen die Compagnons die außerbetriebliche Schulung in einem ihrer Bildungszentren. Sie beträgt circa 11 Wochen pro Jahr. Die praktische Ausbildung erfolgt in einem Betrieb, mit dem der Auszubildende einen Ausbildungsvertrag abschließt. Die Unterbringung findet entweder in den Häusern der Compagnons oder in ausgewählten Gastfamilien statt.
Sowohl die Organisation des Sprachkurses, die Vermittlung eines geeigneten Ausbildungsbetriebes als auch einer Unterkunft werden von den Compagnons du Devoir organisiert. Sie bieten auch Hilfen bei der Erledigung von Formalitäten mit den Behörden und anderen alltäglichen Schwierigkeiten.

Angebotene Ausbildungsberufe
Zimmerer, Dachdecker, Tischler, Stuckateur, Heizungsbauer, Sanitärinstallateur, Steinmetz, Maurer, Anlagenbauer, Schlosser, Hufschmied, Schumacher, Raumausstatter oder Autosattler.

Ausbildungsabschluss
Die Ausbildung wird mit der französischen Gesellenprüfung abgeschlossen. Sie ist in vielen Berufen dem deutschen Gesellenbrief gleichgestellt und wird somit anerkannt.

Finanzierung
Die Auszubildenden erhalten eine betriebliche Ausbildungsvergütung, die allerdings nicht die gesamten Lebenshaltungskosten deckt. Die gesetzlichen Sozialversicherungen werden vom französischen Betrieb übernommen.