Weihnachtspost: Schöne Karten lassen sich auch personalisieren. © Foto: fotolia/tournee
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Kontaktpflege zum Fest

Weihnachtskarten sind mehr als nur eine nette Geste - besondere oder personalisierte Motive gehen nicht in der Masse unter.

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Aachen. Neben bester Qualität und herausragender Leistung zählen auch Sympathie und ein gutes Miteinander zu den Argumenten, warum Kunden sich für ein Unternehmen entscheiden und nicht für dessen Konkurrenz. Darum wollen Kontakte das ganze Jahr über gepflegt sein – und das anstehende Christfest mit folgendem Jahreswechsel bietet einen schönen Anlass, um sich für gute Zusammenarbeit zu bedanken und auf weitere zuzusteuern.

Eigenes Motiv verwenden
Der klassische Gruß kommt in Form einer Karte. Aber warum ein 08/15-Motiv mit Tanne und Glitzerkugeln wählen, wenn Druckereien perfekte Ansprechpartner sind, um Karten professionell zu personalisieren. Der Schneemann vorm Dom, das Team mit Nikolausmützen: Solche Motive gehen nicht in der Masse unter.

Textvarianten aufdrucken lassen
Firmen mit größerem Kundenstamm sparen Zeit und Mühe, wenn sie nicht jeden Gruß handschriftlich ­formulieren. Es empfiehlt sich, die Karten in zwei Varianten auch hinten/ innen bedrucken zu ­lassen – einmal persönlicher, einmal distanzierter.

Der letzte Schliff
Jeden Kunden ganz persönlich anzusprechen und per Hand zu unterschreiben, zeugt von gutem Stil – und am edelsten wirkt das mit Tinte!

Gaben machen Eindruck Kleines Geschenk, große Wirkung: Kunden binden

Aachen. Nicht nur, aber vor allem zum Fest fragen viele Betriebe sich: Was können wir unseren Geschäftspartnern Gutes tun, um deren Stellen- wert für uns zu unterstreichen? Die einfachste Antwort ergibt sich aus konkreten Wünschen von Kunden und Kollegen: Sammelt etwa jemand Spenden für einen guten Zweck, freut er sich über einen Obulus mehr als über ein Sachgeschenk.

Persönlich, aber nicht intim
Für alle Wunschlosen gilt: Eine gute Gabe hebt die Stimmung und kann mitunter Wirkung zeigen, wenn die Geschäftskontakte dadurch nach­haltig gestärkt werden. Nicht zu viel und nicht zu wenig soll es sein, einen persönlichen Touch haben, ohne zu speziell oder gar intim zu wirken.

Die goldene Mitte finden
Für den Preis gibt es keine Faus­t-regel. Ein ganz guter Anhaltspunkt ist jedoch, dass sogenannte Pfennigartikel wie bedruckte Plastikfeuerzeuge oder Billigkulis nicht gerade Eindruck schinden, zu teure Präsente hin­gegen den Empfänger mitunter  beschämen oder gar in die Pflicht drängen können. Der Mittelweg bietet sich an – mit kleinen, aber wertigen Gaben.

Profil zeigen
Vielleicht wären Alltagsgegenstände, die jeder gut brauchen kann, eine gute Geschenkidee. Neben Tassen, Stiftehaltern, Notizblöcken und ­Kalendern lassen sich längst auch Zollstöcke, Wasserwaagen und Co. personalisieren: Firmenlogo oder ein nettes Zitat zeigen Profil.

Für die Besten nur das Beste
Langjährige Geschäftspartner oder solche, mit denen gerade ein Großprojekt erfolgreich abgeschlossen wurde, freuen sich auch über ein etwas größeres Präsent als Geste. Geschenkkörbe oder Weinkisten sind immer eine stilvolle Wahl. Und auch Etiketten für Weinflaschen lassen sich bei vielen Anbietern schon mit einer persönlichen Note und individuellen Botschaften versehen...

Gemeinwohl im Fokus: Spenden als Alternative

Aachen/Aldenhoven. Die Farbenfabrik Oellers mit Sitz in Aldenhoven macht es vor: Auch Spenden der eigenen Produkte und Leistungen können Menschen glücklich machen und obendrein die Region als Standort aufwerten – ebenso wie das eigene Image. Oellers hat jüngst dem Kinder- schutzbund (Ortsverband Aachen) mehrere Gebinde einer farblosen Holzschutzlasur sowie eines bunten Schutzanstrichs – natürlich beides aus eigener Herstellung – geschenkt.

Nutznießer sind letztlich alle Kinder der Region, weil mithilfe dieser guten Gabe die Gerätschaften auf dem Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“ (Siedlung Daheim 11) in Aachen eine Verjüngungskur erhalten haben.

Das darf Vorbildcharakter haben: Viele Unternehmen entscheiden sich mit Blick auf die Geschenkeflut zum Fest dafür, bewusst auf Präsente zu verzichten und mit einer solchen ­Aktion Position zu beziehen. Das nehmen Kunden sicher nicht übel – sondern unterstützen es sogar!