Starthilfe zur Existenz

Meistergründungsprämie NRW erleichtert Anfang

Existenzgründer

Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Existenzgründungen im Handwerk mit der Meistergründungsprämie NRW.

Gefördert werden Betriebsneugründungen, Übernahmen von Betrieben und die mehrheitliche Beteiligung an einem bestehenden oder neu gegründeten Unternehmen mit mindestens 50 Prozent des gezeichneten Kapitals als selbstständige Vollexistenz. Darüber hinaus ist die Schaffung von Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplätzen Voraussetzung für die Förderung. Außerdem muss der Nachweis erbracht werden, dass die Gesamtfinanzierung des Vorhabens gesichert ist. Sofern im Einzelfall erforderlich, ist dazu eine Bestätigung der Hausbank vorzulegen. Die Höhe des Zuschusses beträgt 7.500 Euro.

Seit Beginn des Jahres gibt es für die Meistergründungsprämie NRW eine neue Richtlinie. Sie ist bis 31. Dezember 2023 befristet. Zwei Änderungen sind für Antragsteller von Bedeutung:

  • Das Gründungsvorhaben darf grundsätzlich nicht vor der Erteilung des Zuwendungsbescheids begonnen worden sein. Soll zwischen Antragstellung und Bewilligung mit dem Vorhaben begonnen werden, so kann die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) auf Antrag die Zustimmung zum vorzeitigen Start erteilen.
  • Nur nach Bewilligung beziehungsweise Genehmigung eines vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmenbeginns getätigte Ausgaben des Gründers können als förderfähige Ausgaben anerkannt werden. Diese müssen mindestens 15.000 Euro betragen.

Ein entsprechender Antrag muss vor Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit bei der Handwerkskammer eingereicht werden. Dort gibt es auch die Antragsformulare. Die Handwerkskammer prüft, ob die Voraussetzungen für die Gewährung der Zuwendung gegeben sind und erstellt ein Fördervotum.

Informationen zur Meistergründungsprämie NRW gibt es bei der Handwerkskammer Aachen, 0241 471-174,  berater(@)hwk-aachen.de