Der vorliegende Geschäftsbericht wendet sich an alle Interessierten, die sich über die Aktivitäten, die Entwicklung und die Anliegen des Handwerks in der Region Aachen informieren wollen.

Er gibt einen guten Überblick über das Leistungsspektrum unseres Hauses und einen umfassenden Einstieg in die Arbeit der Handwerkskammer.

Der Handwerkskammerbezirk Aachen umfasst folgende Regionen:

  • Städteregion Aachen
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Kreis Heinsberg

Kammerbezirkszahlen

  • Mitgliedsbetriebe:
    - 16.500 Handwerksbetriebe
    - davon 3.000 Ausbildungsbetriebe
  • Auszubildende: rund 6.100 Lehrlinge
  • Tätige Personen im Handwerk: rund 86.000 Menschen
  • Umsatz im Wirtschaftszweig: knapp 7 Milliarden Euro
  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige: 110

Statistiken 2015

Eine übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten statistischen Eckdaten bietet Ihnen der Auszug , Fakten gesammelt, aus unserem aktuellen Geschäftsbericht. Beobachtung der handwerkswirtschaftlichen Entwicklung im Kammerbezirk Aachen zu folgenden Stichworten:

  • Mitgliedsbetriebe
  • Lehrlinge und Gesellenprüfungen
  • Meister- und Fortbildungsprüfungen
  • Aus- und Weiterbildungsberatung
  • Lehrgänge
  • Bildungszentren
  • Betriebsberatung
  • Haushalt

Sprechen Sie uns an:

Nicole Tomys, M.A. - stv. Hauptgeschäftsführerin
+49 241 471-125
nicole.tomys@hwk-aachen.de

Konjunkturumfragen

Sonderumfragen

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Nicole Tomys, M.A. - stv. Hauptgeschäftsführerin
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Das Aufgabenspektrum der Kammer erfordert gut qualifiziertes Personal. Es setzt sich wie folgt zusammen:

2015 insgesamt 197 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (40% Frauen, 60% Männer), davon

  • ein Hauptgeschäftsführer
  • eine stv. Hauptgeschäftsführerin
  • zwei Geschäftsführer
  • drei stellvertretende Dezernenten
  • 11 Referatsleiter
  • 176 Ausbildungsmeister, Berater, Sachbearbeiter, Beschäftigte
  • 3 Auszubildende/Praktikanten

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  • Haushaltsplan 2017
    Die Haushaltsplanung des Jahres 2017 wurde durch die Vollversammlung am 09.11.2016 und am 30.11.2016 vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen und Ausgaben betragen 22,1 Mio. Euro. (Haushaltsplanung 2017, pdf, 28 kb)

  • Haushaltsplan 2016
    Die Haushaltsplanung des Jahres 2016 wurde durch die Vollversammlung am 04.11.2015 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen und Ausgaben betragen 22,8 Mio. Euro. (Haushaltsplanung 2016, pdf, 130 kb)

  • Haushaltsplan 2015
    Die Haushaltsplanung des Jahres 2015 wurde durch die Vollversammlung am 05. November 2014 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen betragen 23,7 Mio. Euro zzgl. 0,4 Mio. Euro zweckgebundener Überschuss und die Ausgaben betragen 23,3 Mio. Euro. Diese setzen sich wie folgt zusammen, (Haushaltsplanung 2015, pdf, 33 kb).


  • Jahresrechnung 2015
    Die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2015 wurde durch die Vollversammlung am 18. Mai 2016 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen und Ausgaben betrugen jeweils 23,7 Mio. Euro. Diese setzen sich wie folgt zusammen, (Jahresrechnung 2015, pdf, 159 kb).

  • Jahresrechnung 2014
    Die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2014 wurde durch die Vollversammlung am 20. Mai 2015 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen und Ausgaben betrugen jeweils 26,9 Mio. Euro, zzgl. 0,8 Mio. Euro zweckgebundenen Überschuss im Jahr 2014 aus nicht verausgabten Zuwendungen. Diese setzen sich wie folgt zusammen, (Jahresrechnung 2014, pdf, 29 kb).

  • Jahresrechnung 2013
    Die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2013 wurde durch die Vollversammlung am 14. Mai 2014 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen betrugen 28,1 Mio. Euro, inkl. eines zweckgebundenen Überschusses in Höhe von 1,2 Mio. Euro und Ausgaben in Höhe von 26,9 Mio. Euro. Diese setzen sich wie folgt zusammen, (Jahresrechnung 2013, pdf, 61 kb).

  • Jahresrechnung 2012                                        
    Die Jahresrechnung des Haushaltsjahres 2012 wurde durch die Vollversammlung am 05. Juni 2013 und vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Einnahmen und Ausgaben betrugen jeweils 24,2 Mio. Euro. Diese setzen sich wie folgt zusammen, (Jahresrechnung 2012, pdf, 74 kb).

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1. April 1900
Auf der Grundlage des "Handwerkergesetzes" vom 26. Juli 1897 tritt die Handwerkskammer Aachen offiziell ins Leben. Das vom preußischen Minister für Handel und Gewerbe nach § 103 der Gewerbeordnung erlassene Statut der Kammer, das zusammen mit der Wahlordnung für die Kammer und ihren Gesellenausschuss in Kraft tritt, datiert vom 14. August 1899. Die Wahlen sind Anfang 1900 abgeschlossen.

24. April 1900
An diesem Dienstag tritt um 10.00 Uhr die Vollversammlung der Handwerkskammer unter Vorsitz des zuständigen Regierungskommissars, Assessor Westermann, im Restaurant Klüppel, Holzgraben 9, zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.

1. Januar 1908
Die Geschäftsstelle der Handwerkskammer wird in das Erdgeschoss des Gebäudes Couvenstraße 13 verlegt.

1. Oktober 1909
Mit Eröffnung der obligatorischen Berufsschule der Handwerkskammer Aachen sind die Meister verpflichtet, ihre Lehrlinge an 40 Wochen im Jahr je einen Tag freizustellen.

9. November 1918
Philipp Scheidemann ruft in Berlin die Republik aus. Die Bilanz des Ersten Weltkrieges fällt für das Handwerk eher ungünstig aus: Ende 1917 steht die Hälfte aller Handwerker im Feld, und ein Drittel der Betriebe hat schließen müssen. Die Zahl der selbständigen Handwerker hat sich um mehr als 50 % verringert. Die Position der Kammern aber festigte sich im Kriegsverlauf: Zum einen akquirierten sie wirtschaftsordnende Zuständigkeiten, zum anderen gewannen sie durch ihre im Zuge der Verwaltung des Mangels stärker denn je hervortretende Praxisorientierung an Autorität.

1921
Die Handwerkskammer Aachen beschließt zusammen mit den Schwestern in Düsseldorf und Köln die Herausgabe eines eigenen Publikationsorgans: die „Mitteilungen der Handwerkskammer. Amtliches Organ der Handwerkskammern Aachen, Düsseldorf und Köln„.

25. März 1924
Die 46. Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen beschließt die Errichtung eines eigenen Verwaltungsgebäudes. Von der Stadt erwirbt man zum Preis von 24.040 Goldmark ein 601 qm großes Grundstück in der Couvenstraße 18 an der Stelle des heutigen Bushofs.

1925
Im 25. Jahr des Bestehens der Handwerkskammer wird das Kammergebäude in der Couvenstraße 18 fertiggestellt. Die Kammer begeht ihr Jubliäum in einem feierlichen Festakt am 31. März 1925.

1. April 1929
Die Gewerbeordnungsnovelle, die am 4. Februar vom Reichstag beschlossen worden ist, bringt den Innungen und Kammern die Absicherung und Ausweitung ihres Zuständigkeitsbereiches und damit die lang ersehnte Gleichstellung mit den Industrie- und Handelskammern. Kernstück des Gesetzes ist die Einführung der Handwerksrolle, in der sich alle Selbständigen und handwerkliche Abteilungen anderer Unternehmen, soweit sie für Rechnung Dritter arbeiteten, einzutragen haben.

28. Juni 1933
Ein SS- und SA-Kommando verhaftet ohne Angabe von Gründen und ohne die Möglichkeit, sich zu äußern bzw. sich Rechtsbeistand zu verschaffen, den Handwerkskammerpräsidenten Fritz van Engelshoven, den Syndikus Dr. Josef Schagen und den Bürodiener Paul Peters in ihren Diensträumen. Nach drei Tagen Polizeigewahrsam in Einzelhaft werden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Schagen verliert auf Intervention des Kreisleiters seinen Posten als Geschäftsführer wegen politischer Unzuverlässigkeit. Peters wird nach Abschluss der Kasse ebenfalls suspendiert, kehrt aber später wieder zurück und avanciert 1942 zum Geschäftsführer.

Juli 1933
Präsident van Engelshoven tritt von seinem Amt zurück. In seine Nachfolge tritt der Eschweiler Kupferschmiedemeister und Gürtler Engelbert Reiff als kommissarischer Handwerkskammerpräsident.

Juni 1934
Drei Verordnungen „über den berufsständischen Aufbau des deutschen Handwerks„ ändern den Status quo des Handwerks tief greifend. Die Verordnungen verfügen den Aufbau des Handwerks nach dem Führerprinzip und die Einführung des lange herbeigesehnten Großen Befähigungsnachweises, der den Meistertitel für die Führung eines Betriebes voraussetzt.

1. April 1943
Die Handwerkskammer Aachen liquidiert sich zum 1. April 1943, nachdem der Vorstand schon am 29. Dezember 1942 letztmalig getagt hat: Sie geht zusammen mit der Industrie- und Handelskammer in die Aachener Wirtschaftskammer ein, die wiederum organisatorischer Bestandteil der Gauwirtschaftskammer Köln-Aachen ist.

21. Oktober 1944
Aachen wird als erste deutsche Großstadt durch die Alliierten von der nationalsozialistischen Diktatur befreit.

8. Januar 1945
Leo A. Swoboda ermächtigt seitens der amerikanischen Militärregierung den Aachener Oberbürgermeister Franz Oppenhoff zur Wiedererrichtung der Handwerkskammer Aachen, „wie sie vor dem Nazi-System vor 1933 bestand.„

4. März 1945
In Anwesenheit von Vertretern der amerikanischen Militärregierung, der Stadtverwaltung und der Presse tritt die erste Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen nach dem Zweiten Weltkrieg um 10.00 Uhr im Sitzungssaal des Kammergebäudes in der Couvenstraße, das den Krieg überdauert hat, zusammen. Es ist das zweite Mal seit 1900, dass die Vollversammlung von der Aufsichtsbehörde, vertreten durch Oberbürgermeister Oppenhoff, geleitet wird. Die Vollversammlung wählt einstimmig Walter Bachmann zum Präsidenten.

8. Mai 1945
Deutschland kapituliert. – Im Kammerbezirk Aachen sind mehr als die Hälfte der Handwerksbetriebe beschädigt oder zerstört.

6. Dezember 1946
Mit der "Verordnung des Zentralamtes für Wirtschaft in der britischen Zone über den Aufbau des Handwerks" wird der bestehende Aufbau der handwerklichen Organisation und der neu gegründeten Innungsausschüsse, die in Kreishandwerkerschaften rückbenannt werden, als Körperschaften des öffentlichen Rechts bestätigt. Der Große Befähigungsnachweis als Voraussetzung zur Eintragung in die Handwerksrolle und die Beteiligung der Gesellen im Verhältnis ein Drittel Gesellen, zwei Drittel selbständige Handwerksmeister in Vollversammlung und Vorstand der Handwerkskammer werden anerkannt.

10. Dezember 1946
Nachdem Ministerpräsident Karl Arnold die Genehmigung für das Mitteilungsblatt "Aachener Handwerk" erteilt hat, erscheint das erste Heft – eine Sonderausgabe – in einer Auflage von 9.000 Exemplaren.

22. November 1947
Der Vorstand wählt Ludwig Leufgens zum Geschäftsführer der Handwerkskammer Aachen.

14. September 1948
Die Meisterfachschule der Stadt Aachen (früher: Kunstgewerbeschule) für das gestaltende Handwerk wird gegründet (sog. Werkkunstschule).

23. Mai 1949
Der zweite demokratische Staat auf deutschem Boden, die Bundesrepublik Deutschland, wird gegründet.

Buß- und Bettag 1949

Die Innungen knüpfen an eine bewährte Tradition an und veranstalten den ersten Obermeistertag nach dem Krieg.

15. Dezember 1949
Rund drei Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen erfährt das Mitteilungsblatt der Handwerkskammer eine Umgestaltung verbunden mit einem neuen prägnanten Namen, der zugleich eine Botschaft trägt: "Grenzland-Handwerk".

31. Dezember 1949
Die Handwerkskammer Aachen richtet eine technische und betriebswirtschaftliche Beratungsstelle ein.

27. Februar 1950
Der Ausschuss für Berufserziehung und Berufsausbildung konstituiert sich.

1. April 1950
Die Handwerkskammer Aachen feiert ihr goldenes Jubiläum.

28. Oktober 1950
Unter maßgeblicher Beteiligung der Handwerkswirtschaft wird an der RWTH Aachen das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk (IKV) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Karl Krekeler gegründet. Nach seinem Vorbild werden bis 1997 sieben weitere Handwerksinstitute in der Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen.

5. Dezember 1951
Der Praktische Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend wird ins Leben gerufen.

6. Dezember 1955
Die Herbstvollversammlung beschließt den Bau einer Gewerbeförderungsanstalt.

Frühjahr 1956
Die Ausschachtungsarbeiten für die Gewerbeförderungsanstalt beginnen.

31. Dezember 1956
Die Handwerkskammer Aachen verfügt über 38 organisationseigene Übungswerkstätten zur überbetrieblichen Ausbildung.

17. Dezember 1957
Die Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen feiert Richtfest.

1. Oktober 1958
Die Handwerkskammer zieht in die neue Gewerbeförderungsanstalt am Sandkaulbach. Das alte Gebäude veräußert die Kammer an die ein Vorkaufsrecht besitzende Stadt Aachen zum Preis von 350.000 DM.

12. März 1959
In Gegenwart zahlreicher Ehrengäste aus Kirche, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaftsverbänden wird der Neubau der Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen eingeweiht. Kammerpräsident Bachmann legt den Schlussstein.

1. Januar 1960
Die Handwerkskammer richtet ein eigenes "Referat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit" ein.

1. April 1960
Die Gewerbeförderungsanstalt übernimmt die Schweiß-Kursstätte des Ortsverbandes Aachen des Deutschen Verbandes für Schweißtechnik zur Errichtung einer Kursstätte für Schweißtechnik (anerkannte DVS-Kursstätte).

31. Dezember 1960
Im Bereich der Handwerkskammer Aachen bestehen 51 überbetriebliche Übungswerkstätten.

1. Januar 1962
Dr.-Ing. Lothar Kreft übernimmt die Leitung der Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen und wird gleichzeitig Geschäftsführer der Handwerkskammer.

1. Juli 1962
An der Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen wird ein Referat für kulturelle Gewerbeförderung eingerichtet. Damit verfügt die Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen über insgesamt drei betriebswirtschaftliche, zwei überfachliche technische Beratungsstellen sowie über eine formgestalterische Beratungsstelle. Sie ist damit unter allen Handwerkskammern der Bundesrepublik Deutschland am besten ausgestattet.

1. August 1964
Das alte Kammergebäude in der Couvenstraße fällt der Abrissbirne zum Opfer.

7. Juli bis 19. September 1965

Die Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer Aachen eröffnet an der Sandkaulstraße mit der Ausstellung ,,Sakrales Kunsthandwerk„ einen neuen Ausstellungsraum, das "Handwerksstudio".

28. Dezember 1965
Die Novellierung der Handwerksordnung erlaubt eine flexiblere Handhabung des Befähigungsnachweises, indem sie Meistern erlaubt, auch in sog. verwandten Handwerken tätig zu werden, ohne über einen entsprechenden Meisterbrief zu verfügen.

27. Juni 1967
Die Vollversammlung beschließt eine neue Kammersatzung, eine neue Geschäftsordnung und beruft Dr.-Ing. Lothar Kreft, den Leiter der Gewerbeförderungsanstalt, zum neuen Hauptgeschäftsführer.

1. Januar 1969
Das Kammerorgan "Grenzland-Handwerk" wird in "Handwerkswirtschaft. Unabhängige Monatszeitung für Wirtschaft, Politik, Technik und Kultur" umbenannt.

28. Mai 1969
In einer bis dato beispiellosen Kooperation schließen sich die Handwerkskammer Aachen, die IG Bau-Steine-Erden und die am 21. August 1968 gegründete Stiftergemeinschaft für Gewerbeförderung im Grenzlandbezirk Aachen e.V. im Trägerverein "Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum Simmerath" zusammen.

1969
Bis dato hat das Referat für kulturelle Gewerbeförderung der Handwerkskammer Aachen 1.100 Einzelberatungen durchgeführt und 48 Ausstellungen, die rund 22.000 Besucherinnen und Besucher anlockten, organisiert. In seiner Federführung liegt auch die Organisation des "Gestaltungswettbewerbs Junges Handwerk" für Nordrhein-Westfalen.

1970
Bis dato stellt der Handwerkskammerbezirk Aachen 47 Bundessieger und 247 Landessieger beim Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend – eine eindrucksvolle Bestätigung der Ausbildungsarbeit des Handwerks und seiner Organisationen.

25. Oktober 1972
Das Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum (BGZ) Simmerath – ein Meilenstein in der Fortentwicklung der beruflichen Bildung – wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.

24. November 1974
Der erste Repräsentant der Selbstverwaltung der Handwerkswirtschaft im Kammerbezirk Aachen, Präsident Walter Bachmann, vollendet sein 70. Lebensjahr und erklärt am 27. November nach fast 30-jähriger Amtszeit seinen Rücktritt vor der Herbstvollversammlung. Zu seinem Nachfolger wird Vizepräsident Anton Immendorf gewählt.

1. April 1975
Die Gründung der Handwerkskammer Aachen jährt sich zum 75. Mal.

17./18. September 1977
80.000 Besucherinnen und Besucher sehen den ersten "Markt der Kunsthandwerker" auf dem Augustinerplatz in Aachen. Kunsthandwerker aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, der Provinz Lüttich und der Provinz Limburg stellen ihr Können unter Beweis. Mit dem ersten Kunsthandwerkermarkt ist es Handwerkskammer und Stadt Aachen gelungen, den Grundstein für eine Institution zu legen, die unter dem Namen "Europamarkt der Kunsthandwerker" heute zu den alljährlichen kulturellen Höhepunkten der Kaiserstadt zählt.

28. Februar 1980
Kammerpräsident Anton Immendorf legt den Schlussstein zur neuen Berufsbildungs- und Gewerbeförderungseinrichtung (BGE) Düren. Sie widmet sich schwerpunktmäßig der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung und der Förderung des Technologietransfers.

27. Mai 1980
In Anwesenheit des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft, Jürgen Schmude, wird der Grundstein zur neuen Berufsbildungs- und Gewerbeförderungseinrichtung (BGE) Aachen gelegt.

9. Oktober 1981
Die Handwerkskammer Aachen eröffnet die Akademie für Unternehmensführung, wo sich fortan zahlreiche Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer zum "Betriebswirt im Handwerk" qualifizieren.

28. April 1983
Die BGE Aachen wird nach dreijähriger Bauzeit feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Sie ist die "größte, umfangreichste, modernste, aber auch teuerste" Bildungseinrichtung des Grenzlands und beherbergt 30 Werkstätten mit 480 Unterweisungsplätzen für die berufliche Aus- und Fortbildung hauptsächlich in den technisch orientierten Handwerken.

22. April 1985
Handwerkskammer und RWTH Aachen schließen einen Kooperationsvertrag zur Intensivierung der Zusammenarbeit hinsichtlich des Technologietransfers.
In Zusammenarbeit mit der FH Aachen greift die Handwerkskammer Aachen die lange Tradition der früheren Werkkunstschule auf und gründet die "Akademie für Gestaltende Handwerke", die 1994 in Gut Rosenberg einen idealen Standort findet.

12. bis 17. Mai 1986

Über 400 Gäste aus 26 Nationen kommen zum ersten Weltkongress der Kunstschmiede, der von der Handwerkskammer Aachen veranstaltet wird.

Januar 1987
Die Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages gründet die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Deren Ziel ist es, angesichts der steigenden Bedeutung der Weiterbildung für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und für die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das gesamte Weiterbildungsangebot der handwerklichen Organisationen in Nordrhein-Westfalen zu koordinieren, inhaltlich den neuesten Erfordernissen anzupassen und für die Durchführung der einzelnen Maßnahmen Standards vorzugeben, um ein durchgehend hochwertiges Weiterbildungsangebot sicherzustellen. Die Handwerkskammer Aachen übernimmt die Federführung für den Bereich CAD.

November 1988

Zum ersten Mal findet im Rahmen des Praktischen Leistungswettbewerbs der Handwerksjugend auf Bundesebene der Wettbewerb "Die gute Form. Gestaltung im Handwerk" statt.

24. August 1989
Seit gut einem Monat befinden sich 22 junge Frauen im Rahmen des ZIM-Projektes "Qualifizierung von Frauen für gewerblich-technische Berufe" in ihrer Ausbildung bzw. Umschulung zur Kommunikationselektronikerin.

3. Oktober 1990

Nach über 40 Jahren wird die Vereinigung der beiden deutschen Staaten vollzogen. In der Folgezeit erlangt das Handwerk für den sog. "Aufschwung Ost" zentrale Bedeutung.

28. November 1990
Die Vollversammlung wählt Dipl.-Volkswirt Otto Brink zum Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen.

1. Januar 1994

Die novellierte Handwerksordnung tritt in Kraft. Sie optimiert vor allem die vom Markt dringend gewünschte Möglichkeit der Leistungen aus einer Hand und erleichtert die Zugangsbedingungen für Existenzgründerinnen und Existenzgründer; sie demokratisiert und stärkt die handwerkliche Selbstverwaltung durch die Direktwahl zu den Vollversammlungen, die Erweiterung des Kreises der Wahlberechtigten und der potenziellen Funktionsträger sowie die Ergänzung der handwerksähnlichen Gewerbe um weitere zehn Tätigkeitsfelder.

November 1994
Der in Aachen stattfindende Deutsche Handwerkstag beschließt strukturelle organisatorische Reformen.
Kammerpräsident Anton Immendorf scheidet nach 20 Jahren aus seinem Amt. Seine Vizepräsidentschaft eingerechnet hat er 33 lange Jahre für die Kammer und das Handwerk an hervorragender Stelle Verantwortung übernommen. Ihm folgt der langjährige Vizepräsident der Handwerkskammer, der 51-jährige Aachener Malermeister Dieter Philipp.

23. April 1996
Drei Jahre nach der Idee und zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich wird das Handwerker-Innovationszentrum in Monschau (HIMO) seiner Bestimmung übergeben.

28. November 1996
Kammerpräsident Dieter Philipp wird auf dem Deutschen Handwerkstag in Freiburg in der Nachfolge von Heribert Späth an die Spitze des Bundeshandwerks, zum Präsidenten des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, gewählt.

1. April 1998
Erneut tritt eine novellierte Handwerksordnung in Kraft. Sie strafft die Handwerksberufe von 127 auf nur noch 94 und passt sie so den veränderten Erfordernissen an. Mit Schwerpunkt in den Metallhandwerken werden 51 alte zu 23 neuen Berufen modelliert. Die Zahl der handwerksähnlichen Gewerbe erhöht sich nochmals auf 57.

25. November 1999
Dieter Philipp wird von der Vollversammlung des Zentralverbandes des deutschen Handwerks in Hannover einstimmig in seinem Amt als Deutscher Handwerkspräsident bestätigt.

1. April 2000
Die Handwerkskammer Aachen kann auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken.

4. Mai 2000
Die neu eröffnete Online-Akademie der Handwerkskammer Aachen bietet die Möglichkeit, Lehrgänge in der Mittagspause, zu Hause, am Wochenende oder auf der Bahnfahrt zu absolvieren. Einzige Voraussetzung ist ein multimediafähiger PC mit Internet-Zugang.

15. November 2000
Die Herbst-Vollversammlung wählt Assessor Ralf W. Barkey zum neuen Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen.

28. Januar 2002
Premiere für Deutschland: Erstmals legen Mechatroniker ihre Prüfung vor einer Handwerkskammer ab. Erfolgreich beenden sie damit ihre zweijährige Umschulung in der Berufsbildungs- und Gewerbefördereinrichtung (BGE) Aachen.

12. Juni 2002
Mit ihrem komplett überarbeiteten Internetangebot bietet die Handwerkskammer viele Informationen aus allen Aufgabenbereichen und zahlreiche Dokumente zum Herunterladen. Layout und Navigation sind so ausgereift, dass die Web-Nutzer nun auf eine moderne Serviceleistung zurückgreifen können.

29. November 2002

Kammerpräsident Dieter Philipp bleibt für eine dritte dreijährige Amtszeit Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerk (ZDH). Seine Vollversammlung bestätigt den 59-Jährigen in Leipzig einstimmig in seinem Amt.

17. Juli 2003
In einem neuen Studiengang können junge Handwerkerinnen und Handwerker an der Akademie für Unternehmensführung auf Gut Rosenberg eine zukunftsweisende Doppelqualifikation erwerben. "Two in One" nennt sich das Konzept der dreijährigen Fortbildung, die Handwerksdesign und Betriebsmanagement miteinander verbindet.

16. September 2003
Die Aus- und Weiterbildung in den Kfz-Berufen konzentriert die Handwerkskammer Aachen im neuen Trainings-Centrum Kraftfahrzeugtechnik (TraCK) in Düren. Beschäftigte und Inhaber der Betriebe finden dort das gesamte Qualifikationsspektrum ihrer Branche.

8. Juni 2004
In Rekordzeit entsteht das neue Gründerzentrum in Aachen. Die rasche Umsetzung verdankt es dem gemeinsamen Einsatz der Handwerkskammer Aachen, der Stadt Aachen und dem Verein Kulturwirtschaftliches Gründerzentrum e.V.. Aufgabe der neuen Einrichtung in der Sandkaulstraße ist es, Kulturschaffende und Handwerker, die sich selbstständig machen wollen, zu unterstützen.

19. Januar 2005
Nach achtjähriger Amtszeit übergibt Kammerpräsident Dieter Philipp das Amt des Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks an Otto Kentzler, Präsident der Handwerkskammer Dortmund.

26. Oktober 2006
Neun Fleischergesellen aus Deutschland und Belgien haben nach gemeinsamer Vorbereitung ihre Meisterprüfungen bestanden. Mit dem euregionalen Projekt stellen die Handwerkskammer Aachen und das Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands (ZAWM) Eupen unter Beweis, dass sich Fortbildung in Handwerksberufen grenzüberschreitend organisieren lässt.

18. Mai 2007
Fachliche Hilfestellung bei der Gründung oder Übernahme eines Unternehmens gibt das neue STARTERCENTER NRW in der GründerRegion Aachen. Mit fünf Standorten in Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen bündelt es das vielfältige Informations- und Beratungsangebot der sieben beteiligten Partner. In dem Gemeinschaftsprojekt arbeiten die Handwerkskammer für die Region Aachen, die Industrie- und Handelskammer Aachen, die Kreise Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen und die Stadt Aachen eng zusammen. Gemeinsam bieten sie Gründungswilligen aus Handwerk, Dienstleistung, Handel und freien Berufen ein breites Spektrum hochwertiger Beratungs- und praxisgerechter Serviceleistungen.

21. Februar 2008
Für ihr zukunftsweisendes Studienangebot wird die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ausgezeichnet. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verleiht dem renommierten Bildungszentrum der Handwerkskammer für die Region Aachen den „Weiterbildungs-Innovations-Preis“ 2008.

1. Oktober 2008           
Neuer Internet-Auftritt der Handwerkskammer für die Region Aachen: In modernem Design und mit noch mehr Informationen versorgt ihr bewährtes Online-Angebot ab sofort die Mitgliedsbetriebe und alle interessierten Besucher im Netz.

12. Dezember 2008       
       
Für seinen innovativen Ansatz in der Beratung wird das STARTERCENTER NRW in der GründerRegion Aachen, das von der Handwerkskammer für die Region Aachen federführend geleitet wird, ausgezeichnet. Es gehört zu den beispielhaften Projekten im Wettbewerb "Einfach gründen", den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgeschrieben hat.

16. Februar 2009

Die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg wird erstes Kompetenzzentrum für Handwerksdesign und Gestaltung in Deutschland. Die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen den Ausbau der Bildungseinrichtung der Handwerkskammer für die Region Aachen.

26. Februar 2010
Im neuen Bildungszentrum für Friseure und Kosmetiker bündelt die Handwerkskammer für die Region Aachen ihre Aus- und Weiterbildungsangebote für diese Gewerke. Die moderne Facheinrichtung im Hauptgebäude der Kammer am Aachener Sandkaulbach ist mit Unterstützung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen entstanden.

19. Mai 2010
Der Aachener Maler- und Lackierermeister Dieter Philipp wird von der Vollversammlung für weitere fünf Jahre zum Präsidenten der Handwerkskammer für die Region Aachen gewählt.

11. März 2011
Die Handwerkskammer für die Region Aachen hat in ihrem Bildungszentrum BGZ Simmerath eine innovative Tiefenrettungsanlage errichtet, die erste und einzige in der Wirtschaftsregion Aachen. Hauptgeschäftsführer Ralf W. Barkey und Manfred Frohn, Kammer-Geschäftsführer für die Bildungszentren, weihen die Anlage mit einer Bildungsdelegation aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ein. Während des zugehörigen Lehrgangs wird nicht nur das richtige Anlegen der Ausstattung, sondern auch die Handhabung der entsprechenden Geräte trainiert. Die Vorsichtsmaßnahmen bei Arbeiten in Tiefen sind deshalb so wichtig, weil es in der Enge selbst für ein ausgebildetes Rettungsteam nahezu unmöglich ist, einen nicht gesicherten Verunglückten zu bergen.

3. Mai 2012
Die Vollversammlung wählt Assessor Peter Deckers zum neuen Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen. Am 1. Oktober tritt er die Nachfolge von Assessor Ralf W. Barkey an.

2. Mai 2013
Die Handwerkskammer Aachen verstärkt ihre Beratung zur Betriebsnachfolge. Im neu gegründeten Übergabecenter werden unterstützende Leistungen ausgebaut und unter einem einheitlichen Namen gebündelt. Neu ist: Die Betriebsberater suchen einen Nachfolger oder Vorgänger aktiv. Bei einer Einigung und auf Wunsch begleiten die Berater den Übergabeprozess weiter.

1. Juni 2014
Im Bildungszentrum BGZ Simmerath der Handwerkskammer Aachen entsteht ein Metallleichtbau-Zentrum. Es ist in der Art und zu dem Zeitpunkt bundesweit einmalig. Künftig werden dort Lehrlinge verschiedener Gewerke überbetrieblich unterwiesen. Darüber hinaus gibt es attraktive Weiterbildungsangebote für Meister und Gesellen.


Info:
Zum 100-jährigen Bestehen der Handwerkskammer Aachen erschien 2000 das Buch "100 Jahre Handwerkskammer Aachen". Sie erhalten die Chronik beim:

Verlag Wirtschaft und Bildung
Ritterstraße 21, 52072 Aachen
Tel.: +49 241 89493-0
Fax: +49 241 89493-29
 info(@)marketinghandwerk.de
ISBN: 3-920998-02-2