Aachen. Unternehmer sind gut beraten, wenn sie das Thema Entsorgung in das Bewusstsein aller Mitarbeiter rücken. Sie sollten dabei helfen, schon bei der Planung der Arbeitsabläufe auf den entstehenden Abfall zu achten und diesen möglichst gering zu halten. Es sollte in der Firma ein Verständnis dafür vorhanden sein, dass in allen Bereichen des Unternehmens Müll so weit wie möglich vermieden werden sollte.

Zusätzlich ist es wichtig, dass die Mitarbeiter sich melden, wenn ihnen zum Beispiel auffällt, dass die Beschaffenheit oder die Größe von Abfall- oder Wertstoffbehältern nicht optimal sind. Hier müssen die verwendeten Container und Tonnen gegebenenfalls ausgetauscht und angepasst werden. Es ist außerdem darauf zu achten, welche Kennzeichnungen die Behälter haben müssen und ob diese richtig erfolgt sind.

Sondermüll wie zum Beispiel giftige Substanzen müssen getrennt entsorgt werden. Diese Art von Abfällen wird von den Behörden streng überwacht. Das heißt, dass Sonderabfall nur nach vorheriger Genehmigung zu einer zugelassenen Verwertungsanlage gefahren werden darf. Der Unternehmer steht in der Pflicht, die zuständigen Behörden über Zeitpunkt und Menge des abtransportierten Sonderabfalls unterrichtet werden müssen.

Betriebsinhaber sollten in ihren Unternehmen Mitarbeiter verantwortlich mit der Entsorgung der Abfälle beauftragen. Diese sollten auch dazu aufgerufen sein, die Rechtsvorschriften im Blick zu halten und dafür zu sorgen, dass nicht gegen diese verstoßen wird.

Für Unternehmen, die eine größere Menge Abfall produzieren, lohnt es sich, sich mit professionellen Entsorgen sowie Abfallberatern auszutauschen, um somit Arbeitsabläufe zu optimieren und Kosten zu sparen.

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