Ahmed Als Samary (rechts) hat im Tischlerbetrieb von Marcus Dohmen in Langerwehe seine Ausbildung absolviert. Mit seinem Gesellenstück gewann er den Wettbewerb ¿Die Gute Form¿ auf regionaler Innungsebene.
Sandra Kinkel
Ahmed Als Samary (rechts) hat im Tischlerbetrieb von Marcus Dohmen in Langerwehe seine Ausbildung absolviert. Mit seinem Gesellenstück gewann er den Wettbewerb ¿Die Gute Form¿ auf regionaler Innungsebene.

Holz in Form des Zeitgeschmacks

News 10.09.2020

Tischler-Gesellen aus der Region sind für den Landeswettbewerb „Die Gute Form“ nominiert

Aachen/Düren. Der Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ rückt die neuen Gesellen des Tischler- und Schreinerhandwerks ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Innung Aachen hat ihre Sieger bereits ermittelt: Den ersten Platz belegt David Görgens (Ausbildungsbetrieb Thomas Faber, Alsdorf). Zweiter ist Fabian Braun (Tischlerei Korr, Aachen) und Drittplatzierter ist Jakob Rompf (Schofer & Schmidt, Aachen).

Belobigungen für ihre Arbeiten erhielten Tim Heinrichs (Ausbildungsbetrieb Grenzlandttheater Aachen) und Ben Müller (Schofer & Schmidt, Aachen).

Auch in der Tischler-Innung Düren-Jülich steht der Gewinner fest: Ahmed Al Samaray (Ausbildungsbetrieb Marcus Dohmen, Langerwehe). Der 27-Jährige kam als Flüchtling aus dem Irak vor fünf Jahren in den Kreis Düren und hat über ein Praktikum im Betrieb von Marcus Dohmen den formalen Bildungsweg des Tischler-Handwerks erfolgreich absolviert.

Belobigungen gab es für die Arbeiten von Pascal Fuchs (Ausbildungsbetrieb Schreinerei Dirksen, Düren) und Alexander Wirtz (Bau- und Möbelwerkstatt Freialdenhoven, Inden).

Die Innungssieger haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, der in diesem Jahr online und ohne öffentliche Ausstellung durchgeführt wird. In einer ersten Stufe werden Ende September aus allen Bewerbungen zehn Stücke anhand von Fotos und schriftlichen Informationen ausgewählt. Die finale Jury-Sitzung mit der Entscheidung über Preise und Auszeichungen erfolgt dann Ende Oktober. Hierfür werden die Arbeiten zusammengeführt und aufgebaut.

Die bestandene Gesellenprüfung ist Voraussetzung für eine Teilnahme am Wettbewerb „Die Gute Form“. Das Gesellenstück des Auszubildenden ist die Wettbewerbsarbeit. Es muss formal dem heutigen Zeitgeschmack entsprechen, Nachbildungen vergangener Stil-Epochen sind nicht zugelassen.

Der Teilnehmende muss das Gesellenstück selbst entworfen und – in Anlehnung an die Prüfungsbestimmungen – in einer angemessenen Zeit hergestellt haben. In der Gesellenprüfung muss das Gesellenstück mindestens mit befriedigend bewertet worden sein. Zugelassen sind nur die Gesellenstücke des jeweils aktuellen Prüfungsjahrgangs.

Die Öffentlichkeit kann die Tischler-Arbeiten und auch die Sieger-Stücke in diesem Jahr nur im Internet begutachten. Dies unter: www.tischler.nrw