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Responsive Webdesign? Jetzt Internetseiten anpassen!

News 13.01.2021

Google zeigt bald nur noch mobil optimierte Webseiten an

Kammerbezirk. Viele Internetseiten von Handwerksbetrieben werden ab März nicht mehr bei den Google-Suchergebnissen zu finden sein. Der Grund: Google ändert seinen Such-Algorithmus. Google hatte laut Statista  bei der mobilen Suche einen Anteil von fast 98 Prozent im Oktober 2020.

Auch wenn konkrete Zahlen kaum zu finden sind, hat Google schon 2016 kommuniziert, dass mehr Suchanfragen weltweit über Smartphone und Tablet erfolgt sind als über Desktop PCs. 2020 sind in Deutschland schätzungsweise zwei Drittel der Suchanfragen mit mobilen Endgeräten gemacht worden. Darauf reagiert Google und wirft Webseiten, die nur für Desktop, also für stationäre Geräte optimiert sind, ab März aus den Suchergebnissen. Für ein gutes Ranking bei Google ist eine mobil optimierte, responsive Internetseite demnach unerlässlich. Und wer sich selber, seine Kinder, Freunde und Geschäftspartner aufmerksam beobachtet, merkt schnell, fast alle surfen oder suchen online mit ihrem Smartphone. Je jünger und aktiver Internet-Nutzer sind, desto mehr!

Etwa 45 Prozent der Websites im Handwerk sind jedoch noch nicht mobil optimiert, schätzt Christoph Krause, Leiter des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) in Koblenz (siehe DHZ, Frehner, Max, Artikel vom 20.11.2020). „Hier besteht dringender Handlungsbedarf, um das Ranking bei Google nicht zu verlieren, und vor allem, um zukünftige Kunden oder den potenziellen Mitarbeiter zu erreichen. Gerade in den Bau- und Ausbau-Gewerken aber auch bei vielen anderen Handwerksbranchen wird die Firmenwebseite immer wichtiger für die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Beim immer wieder beklagten Fachkräftemangel hat der die Nase vorn, der gut zu finden ist und zeitgemäß online auftritt“, weiß Sabine Wessing.

Was können Handwerksbetriebe jetzt tun? Die Marketing-Beraterin der Handwerkskammer Aachen rät jedem Webseitenbetreiber, der nicht sicher ist, ob seine Internetseite für mobile Endgeräte optimiert ist, dies zu testen. Google selbst bietet dazu einen kostenfreien Test auf Optimierung für Mobilgeräte an. Sollte das Ergebnis zeigen, dass die eigene Website nicht mobil optimiert ist, ist meist auch die Software, mit der die Seite erstellt wurde, veraltet. „Bei diesen Internetseiten ist die fehlende mobile Optimierung meist nur ein Defizit von vielen“, beobachtet Sabine Wessing häufig. Oft sind diese Webseiten auch inhaltlich und gestalterisch nicht auf dem aktuellen Stand, nicht datenschutzkonform und haben gefährliche rechtliche Lücken.

In der kostenfreien Marketing-Beratung erhalten Mitgliedsbetriebe Unterstützung, was sie bei einem Relaunch oder einer Neugestaltung der Firmenwebseite beachten sollten. Auch weitere, wichtige Aspekte der Suchmaschinenoptimierung werden gemeinsam besprochen.
Vorübergehend kann das Problem, bei Google nicht mehr wahrgenommen zu werden, da die Website veraltet ist, durch einen vollständigen Eintrag in Google My Business gelöst werden. Die lokalen Suchtreffer, die in der Google-Suche direkt unterhalb der Anzeigen (Google Ads) angezeigt werden, bleiben aller Wahrscheinlichkeit nach bestehen – trotz der Veränderungen durch die Google Mobile-only-Indexierung.

Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass Handwerksbetriebe mit einer digitalen Strategie deutlich weniger Einbußen, vereinzelt sogar höhere Gewinne als im Vorjahr, gemacht haben, während ihre Mitwettbewerber ohne digitale Strategie in Schwierigkeiten geraten sind. Die erfolgreichen Betriebe punkten mit kundenorientiert gestalteten Webseiten, guten Online-Shops, geschicktem E-Mail-Marketing oder einer ansprechenden Social-Media-Strategie.

Info: Wer seinen Online-Marktauftritt an die neuen Erfordernisse anpassen möchte, kann die kostenfreie Beratung der Handwerkskammer Aachen in Anspruch nehmen:
Sabine Wessing,
Marketing-Beratung,
0241 471 173,  sabine.wessing@hwk-aachen.de