Staatspreis 2017: Fünf Kunsthandwerker überzeugten die Jury, in der Kategorie Möbel war es Ulrike Becker.
© MANUFACTUM/Manfred Grünwald

Bewerbung für Staatspreis MANUFACTUM

Gesucht werden die Besten der Besten!

Bewerbungsphase für den Staatspreis MANUFACTUM startet am 1. April. Landesweiter Aufruf an Kunsthandwerker.

Aachen. Lust, wieder mal aufs Ganze zu gehen und etwas bis ins Detail durchzuarbeiten? Lust, im Museum für Angewandte Kunst in Köln die eigenen Arbeiten zeigen zu können? Lust, im Katalog zu erscheinen? Lust, als Nominée in verschiedenen Medien veröffentlicht zu werden? Lust, was Neues zu machen? Lust auf 10.000 Euro Gewinn?

Na dann los! Am 1. April startet die Bewerbungsfrist für MANUFACTUM; sie endet am 1. Juni. Kunsthandwerker ab dem vollendeten 25. Lebensjahr, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten, können sich dann wieder um die Teilnahme an der Landesausstellung bewerben. Die Besten von ihnen werden mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Der traditionsreiche Wettbewerb, den die Landesregierung alle zwei Jahre ausschreibt, hat mit neuem Konzept an Attraktivität gewonnen und gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den bedeutenden Kunstpreisen in Deutschland. Er rückt das Unikat, das handgefertigte Einzelstück, in den Mittelpunkt.

2019 werden zum 29. Mal Handwerk, Design und angewandte Kunst auf höchstem Niveau einem breiten Publikum präsentiert. Die Wichtigkeit der Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) unterstreicht die Landesregierung durch die Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Armin Laschet. Durch ihn erfolgt die feierliche Eröffnung und Auszeichnung der Staatspreisträger am 31. August.

Handwerkliche Präzision und innovative Gestaltung sind ebenso gefragt wie der experimentelle Umgang mit dem Material. Der Begriff Kunsthandwerk ist nicht eng auszulegen. Bewertet werden die Idee, die Gestaltung, die materialgerechte Umsetzung und die Technik. Experimentelle Arbeiten, die diesen Kriterien entsprechen, sind ausdrücklich erwünscht.

„Unser Aufruf richtet sich an alle Kunsthandwerker, die Meister ihres Handwerks, die Arrivierten, die Museumswürdigen, die Experimentierfreudigen, die nie Müden, Neues zu entwerfen und zu produzieren, die Spaß haben, an die Grenzen ihrer Arbeit zu gehen, die etwas Besonderes zeigen möchten“, sagt Beate Amrehn, Formgebungsberaterin bei der Handwerkskammer Aachen, die in diesem Jahr für Organisation und Ablauf von MANUFACTUM verantwortlich zeichnet.

Der Wettbewerb erfolgt zweistufig. In der ersten Phase bewerben sich die Kunsthandwerker mit Bildern und einer aussagekräftigen Beschreibung. Wer als Nominée ausgewählt wird, bringt seine Arbeit Anfang Juli nach Köln ins Museum und ist in der engen Auswahl um den Staatspreis dabei. Es gibt sechs Themenbereiche: Möbel, Skulpturen, Schmuck, Kleidung & Textil, Medien, Wohnen. Die einzelnen Kategorien sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Weitere Infos und Bewerbung im Internet: www.manufactum-staatspreis.de

Kontakt: Gut Rosenberg, Beratungsstelle für Formgebung der Handwerkskammer Aachen, Beate Amrehn,
+49 2407 9089-133,  beate.amrehn(@)hwk-aachen.de