Das digitale Planen, Bauen und Betreiben mit Building Information Modeling (BIM) erfordert neue Qualifikationen, die auch von öffentlichen Auftraggebern zunehmend in Ausschreibungen gefordert werden.
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Damit es mit BIM klappt

Der neue BIM-Basis-Kurs bietet eine berufliche Fort- und Weiterbildung, die auf anerkannten und breit abgestimmten Standards basiert

Digitalisierung Veranstaltungsinformation

Dresden. Das digitale Planen, Bauen und Betreiben mit Building Information Modeling (BIM) erfordert neue Qualifikationen, die auch von öffentlichen Auftraggebern zunehmend in Ausschreibungen gefordert werden. Damit die nötige berufliche Fort- und Weiterbildung eine hohe Qualität hat und möglichst auf einem in der Branche anerkannten und breit abgestimmten Standard basiert, haben buildingSMART und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gemeinsam einen BIM-Basis-Kurs entwickelt und als VDI/buildingSMART-Richtlinie 2552 Blatt 8.1. veröffentlicht. Die Richtlinie legt unter anderem die Inhalte fest, die Teil eines BIM-Basis-Kurses sein müssen, beispielsweise die Vermittlung von aktuellen und sich in Entwicklung befindlichen Normen und Richtlinien, rechtliche Aspekte von BIM-Projekten, Anwendungsformen von BIM oder auch BIM-Implementierung im Projekt.

Die Prüfung und Listung von Weiterbildungsanbietern gemäß der Richtlinie erfolgt durch buildingSMART Deutschland, wo bereits kurze Zeit nach der vollständigen Implementierung des Zertifizierungsprogrammes 15 Fort- und Weiterbildungsanbieter aus ganz Deutschland mit ihren BIM-Basis-Kursen gelistet sind. Zahlreiche weitere Interessenten - darunter auch Hochschulen und Fortbildungsabteilungen von Unternehmen - sind bereits in der Prüfung, um ebenfalls gelistet zu werden. Damit ist das VDI/buildingSMART-Weiterbildungs-Zertifikat in kurzer Zeit deutschlandweit vom Bildungsmarkt angenommen worden und wird dazu beitragen, die Digitalisierungskompetenzen der Bauwirtschaft zu stärken.