Den richtigen Weg einschlagen: Der WHKT ruft zu einer Diskussion darüber auf, wie der Zusammenhang zwischen Schulabschlüssen und der damit verbundenen Berechtigung zum weiterführenden Schul- oder Hochschulbesuch sinnvoll ausgestattet sein sollte.
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Eine Note sagt noch nicht alles aus

WHKT fordert Dialog über Schulabschlüsse und ihre Aussagekraft

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Düsseldorf. Mit der Veröffentlichung eines bildungspolitischen Diskussionspapiers fordert der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) einen gesellschaftlichen Dialog über Schulabschlüsse und ihre Aussagekraft hinsichtlich sozialer und persönlicher Kompetenzen. Auch das mit Schulabschlüssen verbundene Berechtigungssystem und die insgesamt deutlich verbesserungswürdige Berufsorientierung von Abiturienten müssten viel stärker Gegenstand des bildungspolitischen Dialogs werden.

Das Diskussionspapier trägt den Titel „Vermittlung in Duale Ausbildung – Erfahrungen mit (Fach)Abiturient/innen und Studienaussteiger/innen“. Hintergrund der Veröffentlichung sind die mehrjährigen Erfahrungen der Kammern bei der Vermittlung von Schulabgängern mit (Fach)Abitur und Studienabbrechern.

„Die verschiedenen Beispiele erfüllen bildungspolitisch Verantwortliche mit großen Sorgen. Die Erfahrungen zeigen, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelt, sondern die aufgeführten Beispiele exemplarisch für viele Jugendliche stehen“, so Andreas Oehme, Bildungsexperte des WHKT.

Die Vertretung der Landesregierung, der Hochschulen, der Wirtschaft und Gewerkschaften sowie Lehrerverbände müssen sich aus Sicht der Kammern unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie kann die Aussagekraft von Zeugnissen gestärkt werden? Bedarf es einer anderen Strukturierung von allgemeinbildenden Schulabschlüssen?
  • Wie sollte der Zusammenhang zwischen Schulabschluss und der damit verbundenen Berechtigung zum weiterführenden Schul- oder Hochschulbesuch ausgestattet sein, um Bildungswege sinnvoll zu steuern?
  • Wie kann Schule auch die sozialen und personalen Kompetenzen und damit die Persönlichkeitsentwicklung weiter stärken, damit Jugendliche nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule beruflich orientiert im sozialen Gefüge Betrieb zurechtkommen?
  • Wie kann die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung gesellschaftlich etabliert werden?

Info: Weitere Informationen finden Sie im Netz unter www.whkt.de

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