Was im Jahr 1868 mit dem selbstständigen Pflasterer Gereon Frauenrath in Hilfarth beginnt, hat sich in fünf Generationen zu einem Komplettanbieter rund ums Bauen an den beiden Standorten in Heinsberg und im sächsischen Bretnig entwickelt.
Foto: Frauenrath

Frauenrath wird 150

Vom Pflasterbetrieb zum Komplettanbieter rund ums Bauen

Bauwirtschaft

Heinsberg. Die Unternehmensgruppe Frauenrath hat im Sommer auf dem Heinsberger Bauhof ihren 150. Geburtstag gefeiert. Zum großen Jubiläumsfest waren Kunden und Geschäftspartner sowie alle 420 Kollegen des traditionsreichen Familienunternehmens geladen.

Was im Jahr 1868 mit dem selbstständigen Pflasterer Gereon Frauenrath in Hilfarth beginnt, hat sich in fünf Generationen zu einem großen Komplettanbieter rund ums Bauen an den beiden Standorten in Heinsberg und im sächsischen Bretnig entwickelt. Die Geschichte der Gruppe zieht sich durch bewegte Zeiten, sie umspannt Konjunkturen, Krisen und Kriege. Wie in jeder Geschichte gibt es dabei Erfolge zu feiern, es sind aber auch Rückschläge zu verkraften. Lange Zeit bildet der Straßenbau das Kerngeschäft, seit den 1980er Jahren jedoch wird vorausschauend diversifiziert.

Nach der deutschen Wiedervereinigung zieht es Frauenrath zudem in die neuen Bundesländer; der Standort im sächsischen Bretnig wird 1992 gegründet. Im Jahr 2000 wird außerdem die Kultur- und Sozialstiftung A. Frauenrath ins Leben gerufen, die sich seitdem in zahlreichen Projekten engagiert.
Ob Straßenbau oder Verkehrswege, Erdbau oder Kanalbau, ob Projektentwicklung, schlüsselfertiger Hochbau oder Facility Management, ob Landschaftsbau, Recycling oder Abbruch, Frauenrath entwickelt, baut, betreibt und bietet eine große Vielfalt an Bau- und Dienstleistungen aus einer Hand für den gesamten Lebenszyklus.

Die Unternehmensgruppe bündelt heute die Kompetenz und Erfahrungen aus 150 Jahren in sieben Unternehmen, zahlreichen Beteiligungen und rund 30 Betreiber- und Projektgesellschaften. „Ohne unsere vielen Kunden, die uns damals wie heute ihr Vertrauen schenken, wären wir heute nicht da, wo wir stehen“, unterstreicht Gereon Frauenrath. „Sie haben uns durch zahlreiche Projekte immer aufs Neue gefordert und uns die Chance gegeben, uns weiter zu entwickeln und zu wachsen.“

Umgesetzt werden kleine und große Bauvorhaben, wie zum Beispiel jüngst das „Tor zum RWTH Campus Melaten“ in Aachen oder in Arbeitsgemeinschaft die komplette Erschließung eines Umsiedlungsstandortes in Erkelenz für fast 1.700 Menschen.

„Neben Kunden und Geschäftspartnern “, wie Jörg Frauenrath mit Blick auf das Geleistete betont, „sind unsere Kolleginnen und Kollegen die entscheidende Säule unserer Arbeit. Wir sind ein Familienunternehmen, leben ein starkes Miteinander und sind ein tolles Team. Dies bedeutet für uns Verantwortung und Ansporn zugleich.“

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter blicken mit Zuversicht auf die nächsten Jahre. Der Ausbau der Komplettanbieterstrategie, die Gewinnung von neuen, qualifizierten Mitarbeitern und die Digitalisierung, bei der Frauenrath sich ebenfalls als Vorreiter sieht, sind die zentralen Zukunftsthemen. „Wir befinden uns auf dem richtigen Weg und werden diesen konsequent und umsichtig weiterverfolgen“, so Gereon und Jörg Frauenrath. „Die Unternehmensgruppe Frauenrath ist für die Zukunft besten gewappnet.“