Praktischer Helfer im täglichen Geschäft: Udo Dohlen (r.) beim Beladen des StreetScooter mit seinem Mitarbeiter Dieter Weis.
© Handwerkskammer Aachen, Foto: Elmar Brandt

Guter Stromer

Udo Dohlen und seine Mitarbeiter sind mit ihrem StreetScooter sehr zufrieden – Entlastung für Umwelt und Betriebskasse

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Stolberg. Udo Dohlen setzt auf Strom. Sein Unternehmen, die Dohlen Isoliertechnik GmbH & Co. KG, ist der erste Handwerksbetrieb in der Städteregion Aachen, der einen StreetScooter zu seiner Fahrzeugflotte zählt. Die nach wenigen Wochen gesammelten Eindrücke sind positiv. Für den Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliermeister aus Stolberg hat sich der Kauf des Elektrotransporters gelohnt.

Dohlen spricht vom „entschleunigten Fahren“ – das ihm auf der Kurzstrecke auch gut gefällt. Natürlich biete das Elektrofahrzeug, das zwischen 90 und 95 Stundenkilometer schnell fahren kann, nicht so viel Komfort; dafür spart Dohlen Spritkosten und schont die Umwelt. Mit der aufgeladenen großen Batterie kann das Fahrzeug 150 Kilometer zurücklegen, das reicht häufig für mehrere Tage. Der StreetScooter lässt sich aber auch jederzeit auf dem Firmenhof aufladen.

Für Dohlen war es eine große Freude, als der StreetScooter, beschriftet im Firmendesign, geliefert wurde. Dohlen, der sich zuvor bei einer Infoveranstaltung der Handwerkskammer erkundigt, das zugehörige Angebot einer Probefahrt genutzt und sich danach recht schnell für den Kauf eines Elektrofahrzeugs entschieden hatte, spricht von einem guten Entschluss, den er mit der Anschaffung gefasst habe. Sie sei „der Zukunft zugewandt“. Das Auto entspreche den Bedürfnissen des Betriebs. Im Laderaum, dem sogenannten „Koffer“, stehen mehrere Regale und Fächer zur Lagerung von Werkzeug und Material zur Verfügung. Die hohe Kante ermöglicht ein bequemes Be- und Entladen.
Neben den praktischen Vorzügen überzeugt Dohlen vor allem der finanzielle Aspekt. Eine Kaufprämie für den StreetScooter hat er bekommen, das Leasing läuft problemlos, alle individuellen Wünsche konnten erfüllt werden – mit der Garantie, dass das Fahrzeug genauso wieder zurückgenommen oder getauscht wird, falls es nötig sein sollte. Die „problemlose Rückgabe“ ist für Udo Dohlen ein wichtiges Kaufargument gewesen. Der StreetScooter fährt zehn Jahre steuerfrei, in der Versicherung ergibt sich kein großer Unterschied zu den anderen Autos.

Dennoch sagt Udo Dohlen, dass die Politik das Thema Elektromobilität stärker nach vorne bringen muss. „Es sollten weitere Anreize, gerade für Handwerksbetriebe, geschaffen werden“, sagt er, „aber vielleicht entsteht durch das Aachener Urteil zu Fahrverboten jetzt noch mehr Druck.“ Wenngleich Handwerksfahrzeuge höchstwahrscheinlich von den Verboten eher ausgenommen werden.

Für Udo Dohlen läuft es mit dem StreetScooter also gut. Die Aufladung erfolgt über das 230-Volt-Stromnetz. Über Nacht lässt sich der StreetScooter in maximal acht Stunden ganz aufladen. Mit diesem Intervall kommt der Stolberger Isolierbetrieb hervorragend zurecht. So hat Dohlen Tag für Tag ein Fahrzeug im Einsatz, das zuverlässig funktioniert und zudem noch Luft und Unternehmenskasse entlastet.

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