Ist das noch Handwerk?
War vier Jahre lang auf der Walt durch die War vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt: Tischlermeisterin Johanna Röh. Die 30-Jährige lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. © DHKT/Das Handwerk

Ist das noch Handwerk

Das Handwerk überrascht mit Modernität in vielen Facetten.

Imagekampagne

Berlin. Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind, und liefert die Antwort mit den gezeigten Protagonisten gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt.

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, etwa hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert – von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis nach Hollywood. Tischlermeisterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

„Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Internationalität, Digitalisierung, Diversität, Humanität gehören heute genauso zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann.

Während Tischler und Architekt Gunnar Bloss mit seinem Modellbaubetrieb zu Robotik forscht, stößt Bestatter Eric Wrede eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an. Und Kosmetikauszubildende Antonia Ramb vermittelt jungen Menschen als Social Influencerin, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen.

Als Gesichter des modernen Handwerks zeigen Eric Wrede, Johanna Röh, Jimmy Pelka, Antonia Ramb und Gunnar Bloss beispielhaft, wie sich einer der ältesten Wirtschaftsbereiche von innen heraus verändert und stetig neu erfindet. Die verschiedenen Aspekte handwerklicher Modernität und die besonderen Charaktere dieser Kampagne werden auf bundesweiten Plakaten sichtbar gemacht und in Bewegtbildformaten (TV und Online/Social Media) weitererzählt.

Unter @johanna_roeh, @jimmypelka, @ericwrede, @missgoodvibes_official und @werk5_berlin sind die Kampagnenbotschafter auf Instagram zu finden. Weitere Informationen auf: www.handwerk.de