Neuer Dachverband

SMEunited: Europäische Handwerkspolitik

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Berlin. Auf seiner Generalversammlung beschloss der Europäische KMU- und Handwerksverband UEAPME, Europas Klein- und Mittelbetrieben künftig eine noch kräftigere Stimme in Europa zu verleihen: Mit dem neuen Namen SMEunited und einem zukunftsgerichteten Memorandum für die Europawahl 2019 wird Klein-und Mittelbetrieben größeres Gewicht und mehr Sichtbarkeit gegenüber EU-Institutionen und Interessengruppen in Brüssel verliehen. Oberstes Ziel ist laut Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited, „Europa für KMU zu gestalten, KMU in Europa zu stärken“.

SMEunited geht mit klaren Forderungen ins Rennen: Schaffung einer unternehmerfreundlichen Gesellschaft, Nutzung der Chancen der Digitalisierung, Verbesserung des Zugangs zu Finanzierungsinstrumenten und Bekämpfung des Fachkräftemangels. SMEunited betont im Memorandum, dass die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche Zukunft Europas ist.
 
Hans Peter Wollseifer, ZDH-Präsident und Vizepräsident von SMEunited, sagte dazu: „Wir investieren in Menschen und geben gerade Jugendlichen eine Chance. Der Fachkräftemangel ist mittlerweile ein EU-weites Problem. Deshalb brauchen wir eine qualitativ hochstehende Ausbildung für junge Leute in ganz Europa. Ein weiteres Problem eint die Betriebe aus ganz Europa, unabhängig von ihrer Größe: die Fülle an bürokratischen Anforderungen, die sie von der Erledigung ihres Kerngeschäfts abhalten. Hier muss Bürokratie ab- und bessere Rechtsetzung aufgebaut werden.“
 
Im Vorfeld der Europawahl 2019 hat sich der europäische Handwerks- und KMU-Verband UEAPME am 6. November in SMEunited umbenannt. SMEunited vertritt über seine Mitglieder 12 Millionen Kleinstbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus über 30 Ländern. Bewährtes bleibt erhalten: SMEunited wird weiterhin einer der vier europäischen Sozialpartner sein.