Sie stellten eine neue Art der Produktion vor (v.l.): Mona Steinhäußer und Lisa Merlau von der Goldschmiede Albath mit Marc Schnitzler (Akademie für Handwerksdesign).
© Handwerkskammer Aachen, Foto: Elmar Brandt

Was bringt die Zukunft?

„Aachen 2025“: Goldschmiede Albath und Akademie für Handwerksdesign präsentieren additive Fertigung im 3D-Drucker

Innovationen Digitalisierung

Aachen. Moderne digitale Technologie und traditionelles Handwerk? Dass diese Verbindung geht, hat sich bei „Aachen 2025“, dem digitalen Fest in Aachen, gezeigt. Gemeinsam mit der Akademie für Handwerksdesign der Handwerkskammer Aachen demonstrierte die Goldschmiede Albath aus Aachen additive Fertigung durch den 3D-Drucker. Was dabei möglich ist, ist beeindruckend.

Im sogenannten „Concept Store“ verdeutlichten die Experten für schönen Schmuck, wie mittels CAD und 3D-Druck innovative und individuelle Schmuckstücke hergestellt werden können, und zwar so, dass der Kunde alle Schritte und Entwicklungsprozesse aktiv begleiten kann. Mona Steinhäußer, die als Innovationsassistentin bei dem Handwerksbetrieb beschäftigt ist, findet dieses Zusammenwirken sehr spannend und erarbeitet mit ihren Kollegen neue Beratungs- und Produktionsabläufe.

An der Akademie für Handwerksdesign spielt Digitalisierung eine große Rolle. Es gibt dazu aktuell zwei Vorträge und zwei Workshops, und der 3D-Drucker ist in das Studium integriert. Bei einem Hackathon im Rahmen von „2025“ bildeten Studierende der Akademie ein Team, das sich mit Arbeit 4.0 beschäftigte. Dabei wurde deutlich, dass Raum, Atmosphäre, Effektivität eine große Rolle spielen, ebenso Verkehrsanbindung und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Unternehmen. Wichtig wird laut Teilnehmern immer mehr die flexible Einteilung von Arbeit und Freizeit, die Möglichkeit zum mentalen Ausgleich während des Arbeitens und Gesundheitsmanagement.